Drehorgelfest Berlin - Homepage der Schweizer Freunde Mechanischer Musik

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Internationales Drehorgelfest 2015 in Berlin
„eine heisse Angelegenheit“

Es war wieder „Pilgerzeit“; Zeit, um nach Berlin zu pilgern, dem „Mekka der Drehorgelmusik“.
Alle hüllten sich in illustre Gewänder und folgten dem Rufe der Jubel-Jette, (nicht zu verwechseln mit dem Muezzin).
Wirklich ein internationales, herrliches Spektakel, Teilnehmer und Zuschauer, in Schweiss gebadet, nahmen mit grossem Interesse am Korso über den Kurfürstendamm teil.


Margot Wolf, die ungkrönte Queen der Drehorgelspieler

Dank schattenspendenen Bäumen und hohen Häuserfronten, war die Hitze am Anfang noch erträglich, so quasi nach dem alten Schlager: „Immer an der Wand, an der Wand entlang.....“ Nur nicht stehen bleiben, sonst bleibste noch am Asphalt kleben!
Aber die Freude und die Begeisterung war trotz der lähmenden Hitze nicht zu bremsen. Manche Kurbel ist sicher heiss gelaufen und manche Orgelpfeife hat wegen der heissen Luft schlapp gemacht. Die Drehorgelspieler konnten sich ja mit Mineralwasser (lauwarm bis warm) einigermassen erfrischen, aber bis das Wasser die Kehle erreicht hatte, war es schon verdunstet.
Nach dem Korso wurde am Breitscheidplatz jedes kleinste Schattenplätzchen sofort in Beschlag genommen. Doch hinsichtlich der bedrohlichen Enge und dem hitzigen Kurbeldrehen, stieg auch hier die Temperatur fast auf den Siedepunkt.


Ein Schattenplatz, mein Königreich für einen Schattenplatz (frei nach Shakespeare)

Die Wasserspiele am „Klops“ boten gewisse Abkühlung und jeder, der sich einen Platz ergattern konnte, nahm ein „warmes“ Fussbad.
Gerüchterweise wurde angeblich unten das Wasser als Käse-Fondue verkauft, angeblich.
Gedreht wurde, was die Drehorgeln hergaben und wer nicht kurbelte, der gurgelte, Flüssigkeiten in allen Varianten, ärztliche Empfehlung: Alkohl nur in ganz keinen Mengen! Aber dafür massenhaft!!!
Auf der Bühne war im wahrsten Sinne des Wortes, die Hölle los; heiss, heisser, am heissesten!
Mein Gott, Christa, wie hast Du das nur ausgehalten. Ich glaube, Dein Bedarf an Saunabesuche ist für dieses Jahr gedeckt.
Grossartiges hast DU wieder geleistet, „heissen“ Dank an Dich und Deinen fleissigen Helfern!
Bewunderung auch für unsere „Queen“ Margot, alle schlichen geschlagen durch die Gegend, aber Sie, seelenruhig mittendrin ins Gewühle.
Sonntag, > dat Janze wie jehabt <, nur man hatte sich langsam an die Hitze gewöhnt, die Stellungen am Breitscheidplatz und Ku-Damm mussten ja schliesslich gehalten bzw. verteidigt werden. 


Martin Zumbach, ihm machte anscheinend die Hitze nicht viel aus
Das klassische Kirchenkonzert in der Gedächtniskirche war aussergewöhnlich gut besucht. Kein Wunder, die Kirche war ja klimatisiert.

Ruth und ich haben wieder einmal eine schöne lustige Zeit mit unseren Drehorgelfreunden in Berlin erlebt, die Erinnerung hat sich regelrecht „eingebrannt“.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft und für das originelle Fest!


„Spielste mir Berliner Luft?“ „Klar, mach ick!“

Von Berlin aus sind wir Richtung Schweiz, nach Thun, in der Hoffnung an dem dortigen Drehorgelfestival etwas Abkühlung zu finden, aber oha, vom Backofen in den Heizkessel, aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Ueli Schneider
SFMM-Mitglied


Copyright © by SFMM -  Alle Rechte vorbehalten - last update: 30.03.2017
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